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USA - Schüleraustausch 2019



24. - 26. September

Dienstag - Auf zur Nächsten Station: Chicago! Zeitig machten wir uns auf zum Flughafen von Rapid City. Dank schönem Wetter konnten wir die Aussicht im Flugzeug genießen und kamen wie geplant an. Nachdem wir den Jungle der U-Bahn gemeistert hatten, bestaunten wir unser Hostel mit dem schönen Gemeinschaftsraum, der auch eine große Küche für alle Gäste zur Verfügung stellte. Doch kaum angekommen, ging es auch schon los in die Uptown! Mit dem Bus fuhren wir ins Zentrum, zum Water Tower Place, und bestaunten in Gruppen die Gegend und Geschäfte. Auf dem Rückweg vom Walmart mussten wir das letzte Stück laufen - ein Polizeieinsatz sperrte die Straßen unserer Buslinie ab. Trotzdem konnten wir unseren Abend im Hostel noch genießen, spielten Billard, Tischkicker oder tauschten uns fröhlich über unseren ersten Eindruck von Chicago aus.

Mittwoch - höchste Zeit für das Erkunden von der gesamten Innenstadt von Chicago. Nach dem Frühstück ging es zur Sightseeing Tour mit dem On-Off Bus. Vom höchsten Gebäude der Stadt, dem Willis Tower, zum höchsten Gebäude der Welt aus Ziegelsteinen, dem Monadnock, war viel zu entdecken. Mit dem City Pass ging es nun zum Shedd Aquarium, inklusive 4D Film, wie auch zum Naturkundemuseum Field Museum. Danach war Zeit für eigene Neugier. In Gruppen machten wir uns auf die Stadt zu erkunden. Einkaufszentren, das Hard Rock Café, der Disney Store und besondere Pizza-Restaurants wurden besucht. Geschlossen wurde der lange, aber aufregende Tag mit viel Austausch, Spielen und Lachen.

Donnerstag - Heute ging es in Richtung Süden der Stadt: zum Museum "Museum of Science and Industry". Von Physik mit zahlreichen Experimenten, Interessantes über den menschlichen Körper und über den Fortschritt der Industrie und Forschung war alles dabei. Das Highlight war die 4D Vorstellung über die Entstehung unseres Universums in einem großen Saal mit einer besonderen Leinwand, die fast die Hälfte der Kuppel einnahm und somit einen einzigartigen 3D Effekt ohne Brille schuf. Nachdem Besuch im Museum verteilten wir uns wieder in Gruppen und zogen durch die Stddt. Wir suchten den Millenial Park mit seinen Sehenswürdigkeiten auf und probierten die bekannteste Pizza der Stadt: die "Deep Dish Pizza". Am Abend fanden wir uns wieder zusammen und besuchten das preisgekrönte Musical "Hamilton". Nach 3 Stunden Rap und Gesang von talentierten Schauspielern über das Leben von Alexander Hamilton und seinen Verdienst für Amerika kehrten wir beeindruckt in unser Hostel zurück und gingen zufrieden Schlafen.

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Samstag 21.09.

Der Samstag startete mit einer Bustour durch den Badlands Nationalpark. An besonders schönen Orten pausierten wir unsere Fahrt um die zerklüftete Landschaft zu genießen oder Präriehunde zu bestaunen. Danach schmissen wir uns erneut in historische Kleidung um auf einer Farm die Geschichte der Siedler authentisch nachzuempfinden. Nach einem kurzen Stopp in einer alten Raketenabschlussbasis beendeten wir unseren Ausflug im Wall Drug, wo wir Kaffee und Eis zu günstigen Preisen genossen.

Sonntag 22.09.

Am Sonntag fuhren wir in die Black Hills, um erst den Mount Rushmore und anschließend das noch im Bau befindlichen Crazy Horse Monument zu besichtigen. Danach fuhren wir durch den Custer State Park, in welchem wir wilde Büffel und Hirsche sehen konnten. Bevor wir die abendliche Flaggeneinholung mit Hymne am Mount Rushmore zelebrierten, besuchten wir noch das Dorf Keystone, in welchem wir uns stärkten und Souvenirs erwarben.

Montag 23.09.

Unsere erste Station an diesem Tag war ein gewaltiger Fels namens Devils Tower, welchen wir zu Fuß umrundeten. Da die langen Busfahren an diesem Tag so viel Zeit in Anspruch nahmen, konnten wir nur noch eine Westernstadt mit einigen alten Saloons und, auf dem Rückweg, einen Friedhof für Angehörige der US-Army besichtigen.

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18. - 20. September

Am Mittwoch haben wir vormittags eine Schnitzeljagd durch Downtown Watertown unternommen. Nachher besuchten wir das Gefängnis und das Gericht. Mittagessen gab es wieder in der Schule, bevor wir dann noch eine Au?enstelle von Würth Elektronik besichtigten. Der Rest des Tages war von Freizeitaktivitäten mit den jeweiligen Familien geprägt.

Am folgenden Morgen waren Julian, Meghan und Emely sowie Frau Arlt live in der örtlichen Radiosendung "Up? What´s" zu hören. Nach der Schule wurde fleißig Essen vorbereitet. Wir kochten typisch deutsche und die Gastfamilien amerikanische Speisen. Diese wurden beim sogenannten "Potluck" am Abend von allen Schülern und den Familien verspeist. Am Freitag hie? es dann Abschied von den Familien nehmen. Für die meisten von uns war dies ein Abschied von lieb gewonnen Menschen. Wir starteten mit einem Charterbus von der High School und machten uns auf den Weg zu unserem ersten Stopp in Pierre, der Hauptstadt von South Dakota. Dort besuchten wir das National Heritage Museum zur Geschichte vom South Dakota. Auch das Kapitol, Regierungsgebäude von South Dakota, stand auf unserem Plan. Unser letzter Zwischenstopp war zur Mittagszeit in der "Pizza Ranch" direkt neben dem Missouri. Am Abend erreichten wir Rapid City und konnten im Hotel einchecken.

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16. - 18. September

Am Sonntag unternahmen wir alle gemeinsam etwas mit den Familien. Wir erkundeten zum Beispiel Downtown oder besuchten die Mall. Ebenfalls gingen einige von uns die Kirche, um dort gemeinsam mit unseren Austauschschülern kreativ tätig zu werden. Danach folgten gemeinsame sportliche Aktivitäten, wie zum Beispiel Yoga. Am Abend kochten wir zusammen deutsche Spezialitäten mit und für unsere Familien. Spaeter liessen wir den Abend am Lagerfeuer ausklingen.

Am Montag wollten wir zuerst Fort Sisseton besuchen, dieser Ausflug verzögerte sich leider um 1h weil alle Strassen mit Wasser überflutet waren. Gluecklicherweise half uns ein Farmer doch noch ans Ziel zu kommen. Endlich in Fort Sisseton hatten wir eine interessante Fuehrung durch die ehemaligen Gebäude der Anlage. Nach dem Anprobieren der altertümlichen Kleidung ging es für uns, mit dem gelben Schulbus, weiter zum Nicollet Tower. Dort angekommen, schauten wir einen informativen Film über den Landvermesser Nicolett. Anschliessend bestiegen wir den Nicollet Tower und genossen die atemberaubende Aussicht über die drei Staaten South Dakota, North Dakota und Minnesota. Am Abend hiess es dann wieder Sport für einige oder gemeinsame Ausflüge mit den Familien.

Den gesamten Dienstag verbrachten wir in der Middleschool. Wir hatten viele Gespräche mit Schülern der 7. Klasse, in denen wir viele Frage zu Deutschland und unserer Schule beantworteten. Nach der Mittagspause gab es eine Veranstaltung über verschiedene Probleme von Schülern an amerikanische Schulen. Am Abend gab es ein Volleyballspiel, das einige von uns besuchten. Nach 5 Sätzen gewannen die Arrows vor heimischem Publikum. Wie bei allen sportlichen Aktivitäten war auch hier die Stimmung wieder mitreissend.

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9. -11. September

Spätestens 4 Uhr hieß es für alle Teilnehmer unserer Gruppe aufstehen und ab zum Flughafen. Neben Aufregung und Nervosität war natürlich auch Müdigkeit um diese Zeit vorherrschend. Nach ruhigen Flügen stand dann die komplette Gruppe und auch das ganze Gepäck im Flughafen von Sioux Falls und auch der Letzte hat mit dem Einsteigen in den typischen gelben amerikanischen Schulbus gemerkt, dass es jetzt richtig los geht. Nach dem Ankommen in den Gastfamilien hieß es erstmal kennenlernen, duschen und danach natürlich schlafen, nachdem wir fast 24 Stunden unterwegs waren.

Am ersten Schultag ging es gleich richtig los: Unterricht mit unseren Gastschülern, Vorträge vor jüngeren Schülern und das Kennenlernen von vielen Amerikanern stand auf der Tagesordnung. Am Abend folgte dann schon die erste, für die Homecomingweek typische Veranstaltung: Die Legend des Homecomings. Zusammen mit unseren Hosts haben wir dieses kurze, aber dennoch schöne Event genossen. Danach ging es entweder mit hunderten von Schülern Golf spielen oder nach Hause, um den Abend entspannt ausklingen zu lassen.

Am Dienstag fuhren wir gleich um 08:30 Uhr zu den ersten Ausflügen: Wir besuchten die Berufsschule, das LATI, und das Redlin Art Center. Neben beeindruckender Größe war besonders die Vielfalt der Berufsschule sehr beeindruckend. Am Nachmittag wurde den alltäglichen Aktivitäten nachgegangen, es ging also entweder zum Sport oder zu musischen Kursen. Der Abend wurde dann von einem Volleyballspiel gegen die Rivalen aus Brookings geprägt, was die Mädchen aus Watertown mit Bravour meisterten.

Der Mittwoch begann wie ein normaler Schultag, somit wurde z.B. Mathe oder amerikanische Geschichte gelehrt. Punkt 12:30 Uhr fuhr dann der Bus in Richtung einer örtlichen Milchfarm, wo wir riesige Ställe mit mehr als 2000 Kühen bestaunen konnten, doch besonders die erst eine Stunde alte Kuh galt danach als Hauptattraktion des gesamten Ausfluges. Wieder standen danach Football, Volleyball, Powder Puff oder Kunst auf dem Plan und somit fand auch der dritte richtige Tag in den USA ein Ende für uns.

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